Es kommt selten vor, dass ich mich in einer Buchfigur so unmittelbar wiederfinde, dass ich beim Lesen das Gefühl habe, jemand hätte heimlich in meinen Alltag geschaut. Bei „Pina fällt aus“ von Vera Zischke ist genau das passiert. Pina war für mich nicht einfach eine Romanfigur – sie war ein Spiegel. Ein Echo. Eine Stimme, die Dinge ausspricht, die ich selbst oft nur denke.